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Gastartikel – Dunkle Zeiten für Tupperware

Dies ist ein Gastbeitrag von Julia Huber im Rahmen ihres Studiums. Studentin an der SAE in Stuttgart, Studiengang Cross Media. Email: j.huber91@gmx.de

Man kennt doch dieses unbehagliche Gefühl, wenn man wieder auf einer dieser grausamen Tupper-Partys eingeladen ist. Weil es eine gute Freundin ist, möchte man natürlich nicht absagen und findet sich Tage später in einer Horde von Hausfrauen wieder, die wild darauf sind sich mit allen möglichen Tupperware-Artikeln einzudecken.

Anstandshalber bestellt man sich natürlich irgendwelchen „Kram“, der für eine sehr lange Zeit in dem Schrank verschwindet, den man auch als „Schwarzes Loch“ kennt.

Aber in diesem Fall war ich absolut davon überzeugt, dass ich dieses Produkt wirklich brauchen könnte. Ich bestellte mir eine EcoEasy Quader Flasche.

Eine Woche später habe ich meine neue Trinkflasche erhalten.

Ihr Quader Design ist sportlich-elegant, wenn man eine solche Begrifflichkeit bei Flaschen verwenden kann. Sie hat an zwei Seiten Einkerbungen für den perfekten Halt, eine tolle Farbe und am Deckel eine kleine Vorrichtung, die das Öffnen der Flasche erleichtern soll.

Ich war begeistert.

Da mir versprochen wurde, dass ich in diese 1L-Flasche auch kohlensäurehaltige Getränke einfüllen könnte, füllte ich meine Flasche am nächsten Morgen mit Mineralwasser und machte mich auf den Weg zur Uni.

Bevor ich einen Fuß in den Zug setzte, schaute ich noch ein letztes Mal meine nagelneue, wunderschöne EcoEasy Quader Flasche an. Aber was war das denn?

Das sah nicht mehr „schön“ und überhaupt nicht mehr nach einem „Quader“ aus!

Meine Flasche sah aus, als würde sie in wenigen Sekunden explodieren. Sie war rund und in ihr sprudelte es nur so vor sich hin. Ich öffnete sie natürlich sofort, um die Kohlensäure aus der Flasche entfliehen zu lassen.

Zu allem Übel schnitt ich mir noch in den Daumen, weil diese tolle Vorrichtung zum Öffnen zwar oben abgerundet ist, aber unten eine spitze Kante hat. Sehr unangenehm.

Auf dem Weg zur Uni war ich nun schon, also durfte mein Kauf trotz Verletzungs- und Explosionsgefahr mit. Das tolle Spielchen mit der Kohlensäure durfte ich natürlich die ganze Fahrt lang spielen.

In der Uni angekommen, wollte ich einen Schluck meines geistlosen Wassers trinken und was passierte?

Das ganze Wasser läuft an meinen Wangen den Hals herunter. Die Öffnung dieser Flasche ist viel zu groß, als dass man nicht bei jedem Schluck darauf achten müsste, nicht überflutet zu werden.

Nun muss ich mich wohl wieder von meinem tollen Kauf verabschieden und wohl nicht mehr erwähnen, ob ich dieses Produkt weiterempfehlen würde.

Ich habe wirklich sehr viel Hoffnung in dich gesetzt, deshalb wünsch ich dir im schwarzen Loch einen erträglichen Aufenthalt.

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Von inkaskleinewelt
Am 11. Januar 2013
Um 19:16
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Gastartikel – Mit einer Jacke zur inneren Zufriedenheit

Dies ist ein Gastbeitrag von Julia Huber im Rahmen ihres Studiums. Studentin an der SAE in Stuttgart, Studiengang Cross Media. Email: j.huber91@gmx.de

Ist Internetshopping nicht das tollste der Welt? Ich liebe es. Man könnte sogar sagen, dass ich im Internet in einen regelrechten Kaufrausch gerate. Und das nicht selten auf der von allen geliebten H&M Website.

Auf der Suche nach innerer Zufriedenheit setzte ich mich also an meinem Laptop und wurde von all den schönen Klamotten, Schuhen und Accessoires übermannt. Ich füllte munter meinen Einkaufswagen, bis er eine dreistellige Summe erreichte, die ich hier nicht nennen möchte. Vielmehr möchte ich von einer meiner Errungenschaften erzählen.

Eine Softshelljacke (Art.-Nr. 76-6540) in neonlila. Sie ist wunderschön. Sie besitzt eine Brust- und zwei Vordertaschen, dazu kommt eine Kapuze und ein Reißverschluss, der sich in leuchtend orange von dem lila absetzt.

In der Beschreibung steht, dass die Jacke „leicht figurbetont geschnitten“ sei, dass ist aber nicht der Fall. Man sollte diese Jacke wirklich eine Nummer größer als normal kaufen, denn figurbetont heißt hier nichts anderes als eng!

Versprochen wird, dass sie wasserabweisend ist. Dies kann ich nur bestätigen. Selbst bei strömenden Regen bleibt man trocken, was ich einer Jacke, die nicht aus einem richtigen Sportgeschäft ist, nicht zugetraut hätte.

Außerdem soll sie atmungsaktiv sein. Wenn das dieses Phänomen beschreibt, dass man weder friert noch schwitzt, stimmt das leider nicht. Denn diese Jacke ist wirklich richtig warm. Sie ist innen mit Fleece gefüttert und hält starke Winde gut ab, aber wenn man ein Geschäft oder irgendeinen anderen Raum betritt, schwitzt man sofort.

Ich werde diese Jacke hauptsächlich im Frühjahr zum Rollerfahren benutzen und ich kann mir vorstellen, dass sie dafür hervorragend geeignet ist. Denn an den Ärmeln befinden sich diese Verlängerungen mit einem Loch für den Daumen, was mir Handschuhe ersparen könnte. Ich freue mich wirklich sehr darauf das zu testen.

Ob ich sie wieder kaufen würde? Ja das würde ich, denn sie steht einer anderen Softshelljacke in nichts nach und der Preis dieser Jacke ist wirklich unschlagbar. Zudem ich sie nicht zum vollen Preis von 49,95 Euro, sondern zum Sale Preis von 30 Euro gekauft habe.

Damit teile ich mir das glückliche und befriedigende Gefühl nach dem Einkaufen mit meinem Geldbeutel.

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Von inkaskleinewelt
Am
Um 19:15
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Gastartikel – Mascara als Partycrasher

Dies ist ein Gastbeitrag von Julia Huber im Rahmen ihres Studiums. Studentin an der SAE in Stuttgart, Studiengang Cross Media. Email: j.huber91@gmx.de

Ich würde behaupten, dass jede Frau die nur im geringsten eitel ist und auf ihr Äußeres achtet, mit Kosmetik in Verbindung kommt. So geht es natürlich auch mir und weil ich nicht nur einen geringen Wert auf mein Äußeres lege, ist mir die Auswahl der Kosmetikprodukte sehr wichtig.

Schnell bekommt man von billig hergestellten Cremes Pickel oder denkt wenn man mehr auf den Tisch legt muss das Produkt super sein. So ist das leider nicht. Oft muss man lange probieren und nach dem richtigen Produkt für sich suchen.

Auf meiner Suche nach einer tollen Wimperntusche stieß ich auf Annemarie Börlind.

Annemarie Börlind ist eine Kosmetikfirma im Nordschwarzwald. Dort wird nur Naturkosmetik hergestellt. Deshalb und weil ich auch schon einen Lipgloss dieser Marke besitze und von diesem restlos begeistert bin, dachte ich „Komm Julia, tu dir was Gutes und kauf die Wimperntusche. Sie wird den Preis von über 15 Euro wert sein“.

Mit stolz geschwellter Brust verließ ich die Drogerie mit der Long Lasting Volume Mascara.

Am Abend sollte es auf die Piste gehen, also der perfekte Anlass mein neues Produkt zu testen.

Das Auftragen der Tusche dauerte eine Weile, was wohl daran liegen könnte, dass die Bürste meine Wimpern nicht richtig erwischt hat. Und durch das mehrmalige Benutzen verklebten meine Wimpern ein wenig. Aber nachdem ich die einzelnen Haare mit Hilfe einer Stecknadel auseinander gebracht hatte, war es die Mühe wert.

Schönheit braucht eben seine Zeit, obwohl von dem versprochenen Volumen nicht die Rede sein kann.

Aber jetzt ging es erst einmal zur Party.

Meine Freundin, die eine Stunde später als ich kam, sah mich mit weit aufgerissenem Mund an. Ein Blick in den Spiegel und ich zog die gleiche Grimasse.

Von meinem Gesicht mit Long Lasting Wimpern war nicht mehr viel zu sehen. Ich ähnelte eher dem Joker!!! Die Tusche war abgebröckelt. Auf meinen Wangen lagen richtige Stücke der getrockneten Mascara.

Ich verließ sofort die Party ohne gefeiert zu haben, weil ich eher auf einen Kostümball gepasst hätte.

Ist das Ihr ernst Annemarie?

Zu Hause war das Abschminken sehr leicht. Aber wenn man mal überlegt, dass die komplette Wimperntusche auf meinen Wangen lag, ist das ja auch kein Wunder.

Noch ein Letztes Wort an Sie, Annemarie. Sie haben wirklich ein tolles Unternehmen geschaffen, aber an Ihrer Mascara sollten Sie etwas verbessern. Weil um ehrlich zu sein schmier ich mir lieber etwas Chemie ins Gesicht, als wie ein Clown auszusehen.

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Von inkaskleinewelt
Am
Um 19:13
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